Vorwort

"Klassische Musik für Kinder. Kaum jemand kann das so gut wie Marko Simsa." (NDR-Info)

Es war einmal…

Alles begann am 1. März 1985: Marko Simsa produzierte sein erstes Theaterstück für junge Menschen, wenige Jahre darauf folgte mit „Mozart für Kinder“ die erste Konzertproduktion. Was als einmalige Veranstaltung geplant war, wurde so erfolgreich, dass Marko Simsa nach wie vor regelmäßig mit dem Programm auf der Bühne steht. Marko und seine Musikerkollegen haben das „Mozart“-Programm knapp 1000 Mal aufgeführt, ca. 200.000 Kinder im gesamten deutschsprachigen Raum kamen in seinen Vorstellungen das erste Mal mit Leben und Werk des berühmten Komponisten in Berührung.

30 Jahre in Zahlen…

  • 44 verschiedene Konzertprojekte für Kinder – von der Duobesetzung bis zum symphonischen Konzert
  • ca. 6000 Vorstellungen im deutschsprachigen Raum
  • ca. 1.000.000 Kinder im Publikum; inzwischen gibt es viele junge Eltern in den Vorstellungen, die als Kind selbst bei einem „Marko Simsa – Konzert“ waren
  • Seit 1998 erschienen im Hamburger Jumbo Verlag 33 verschiedene CDs, die insgesamt 750.000 Mal verkauft wurden
  • Seit 1999 entstanden 35 musikalische Bilderbücher (Annette Betz Verlag & Jumbo Verlag), die mittlerweile in 12 Sprachen übersetzt sind und an die 800.000 Mal verkauft wurden, darunter die Bestseller „Die Zauberflöte“ und der „Karneval der Tiere“

Preise und Auszeichnungen…

  • Preis der deutschen Schallplattenkritik (für „Die Bremer Stadtmusikanten“ und „Das Zookonzert“)
  • LEOPOLD „Empfohlen vom Verband deutscher Musikschulen“ (für die Bücher „Schwanensee“ und „Die Bremer Stadtmusikanten“; CD „Hummelflug und Bärentanz“)
  • Umweltpreis für Kinder und Jugendliteratur Mecklenburg-Vorpommern (für „Filipp Frosch und das Geheimnis des Wassers“)
  • Lesepeter (der deutschen AG für Jugendliteratur und Medien) für „Die Moldau“
  • Goldene Schallplatte in Deutschland & Österreich für „Die Zauberflöte“

Auftrittsorte…

u.a. Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Festspielhaus St. Pölten, Oper Graz, Mozarteum Salzburg, Bachfest Leipzig, Musikfest Bremen, Mozartfest Würzburg, Oper Dortmund, Tonhalle Düsseldorf, Staatstheater Wiesbaden, Philharmonie Essen, Konzil Konstanz, Interlaken Classics Schweiz, Südtiroler Kulturinstitut, weitere Konzerte in Luxemburg, Griechenland, Ungarn und Bulgarien, zahlreiche Aufführungen für Kulturämter, Büchereien, die Jeunesse und Volksschulen in Österreich

Marko Simsa sagt…

Ich will mein Publikum mit spannenden und humorvollen Konzerten im besten Sinn des Wortes unterhalten. Wichtig ist mir, Kinder in ihrer Erfahrungswelt abzuholen und nicht zu belehren. Und ich will neugierig machen auf mehr Musik und eine Auseinandersetzung mit Kultur. Im günstigsten Fall auf eigene künstlerische Betätigung. Wichtig ist mir, auch Kindern aus „bildungsfernen Schichten“ eine Begegnung mit klassischer Musik zu ermöglichen, Auftritte nicht nur in den Tempeln der klassischen Musik, sondern auch direkt an Volksschulen zu geben.

Nun stellt sich bei jeder neuen Konzertproduktion für Kinder die Frage, wie wir der Neugierde des jungen Publikums am besten begegnen. „Die Hauptsache ist, eine gemeinsame Sprache mit den Kindern zu finden“, sagt Sergej Prokofjew in der Entstehungsphase von „Peter und der Wolf“ und meint, wenn er von gemeinsamer Sprache spricht, die verbale Ebene bestimmt nur am Rande.

Kinder brauchen ein unmittelbares Erleben von Musik auf einer Basis, die für sie greifbar ist. Zuhören allein ist zu wenig bei einem Konzert. Dafür ist Musik eine zu abstrakte Kunstform. (Natürlich ist mir bewusst, dass Ausnahmen diese Regel bestätigen!) Das Schauen und Betrachten ist wichtig, das Mitsprechen und mitunter auch das aktive Mittun am Geschehen.

Kinder sind ein ehrliches und spontanes Publikum. Diese Tatsache stellt einerseits hohe Ansprüche an die Ausübenden, bringt aber andererseits den besonderen Reiz und die Herausforderung für diese spannende Tätigkeit.

Bestimmt stehen Kinder den unterschiedlichsten Musikstilen, von Klassik bis Rock´n Roll, von guter Volksmusik aus aller Welt bis zu allen möglichen Arten des Jazz weitaus offener und vorurteilsfreier gegenüber, als so mancher Erwachsene. Entscheidend ist nur die Atmosphäre, in der Kinder mit Musik konfrontiert werden, die Art der Darbietung und das Vermittlungskonzept.

UND: Für Konzerthäuser und Theater helfen meine KollegInnen und ich natürlich mit, das viel zitierte „Publikum von morgen“ aufzubauen, für mich aber ist das junge Publikum natürlich in jeder Sekunde das „PUBLIKUM VON HEUTE“!

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